[:Dungeons & Dragons:] Tomb of Annihilation – Teil 1

Von Baldur’s Gate nach Port Nyanzaru.


In meinem Artikel vom 8. Juli 2018 hatte ich über unsere aktuellen Dungeons & Dragons (5. Edition) Online-Spielrunde geschrieben. Unter anderem, dass das aktuelle Abenteuer abgeschlossen wurde und der Beginn einer epischen Kampagne bevorsteht. Dabei ging es um keine geringere Kampagne als Tomb of Annihilation (Grabmal der Vernichtung).

Diese hatte ich in den letzten Tagen intensiv vorbereitet, damit wir so schnell wie nur möglich damit beginnen konnten. Der angepeilte Termin, 18. Juli 2018, konnte dabei eingehalten werden. Pünktlich um 20:30 Uhr trafen wir uns alle bei Roll20, über diese Plattform veranstalten wir unsere Online-Spielrunden, und begannen mit Tomb of Annihilation (Grabmal der Vernichtung).

Achtung Spoiler!

Der folgende Artikel beschäftigt sich mit Tomb of Annihilation (Grabmal der Vernichtung), einer Kampagne für das Pen & Paper – Rollenspielsystem Dungeons & Dragons (5. Edition). Beim Lesen besteht akute SPOILERGEFAHR! Wenn ihr Tomb of Annihilattion (Grabmal der Vernichtung) selber noch spielen möchtet, rate ich euch dringend davon ab, den Artikel weiterzulesen. Letztlich muss das selbstverständlich jeder für sich selbst entscheiden.

 

Idealerweise endete das vorherige Abenteuer mit der Ankunft in Baldur’s Gate (Baldur’s Tor). So war es gar nicht so schwer, den in der Kampagne angegebenen Anfang einzuhalten. Anpassungen waren so gut wie keine notwendig. Was mir zugleich die Vorbereitung von Tomb of Annihilation (Grabmal der Vernichtung) deutlich vereinfachte. Jetzt lag es an den Charakteren, die Auftraggeberin zu finden, und damit zugleich den ersten Meilenstein erreichen. Letzteres bedeutet bei uns die Vergabe von Erfahrungspunkten (EP).

Dramatis Personae
  • Arnegast von Benethiel, Aasimar (Aasimar), Paladin (Paladin)
  • Erdan Galanodel, Wood Elf (Waldelf), Ranger (Waldläufer)
  • Ildan Dalael, Half Drow (Halb-Drow), Warlock (Hexenmeister)
  • Kalisto Siannodel, Half Elf (Halb-Elf), Bard (Barde)

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Euer SteamTinkerer

In Baldur’s Gate – Eine kleine Erkundungstour

Nachdem die Charaktere die Fähre verlassen und den Boden von Baldur’s Gate (Baldur’s Tor) unter den Füßen hatten, suchten sie sich zunächst eine Unterkunft. Nicht weit vom Hafen entfernt fanden sie ein Gasthaus, das den eher ungewöhnlichen Namen „Henkersmahlzeit“ trug. Aber heißt wie es so schön: Die inneren Werte zählen! Und das traf in diesem Fall auf das genannte Gasthaus zu. Die Charaktere wurden mit einem für sie ungewohnten Komfort überrascht.

Als die Zimmer bezogen worden waren, machten sich die Charaktere auf eine kleine Entdeckungstour durch Baldur’s Gate (Baldur’s Tor). Kalisto wollte unbedingt ins Rotlichtviertel. Arnegast hingegen zog zunächst einen Besuch des örtlichen Chauntea-Tempels vor. Ildan hatte kein bestimmtes Ziel und schloss sich seinen beiden Mitstreitern an.

Ein bisschen Chaos in Straßen

Baldur’s Gate (Baldur’s Tor) ist eine große Stadt an der Sword Coast (Schwertküste). Jeden Tag herrscht auf den Straßen ein reges Treiben. Teilweise ist ein Vorankommen mit etwas Zeitaufwand verbunden. Deshalb kamen die Charaktere nicht so schnell voran, wie eigentlich gehofft.

Unterwegs wurde Ildan auf einen Taschendieb (Halfling/Halbling) aufmerksam, der sich an dem Geldbeutel eines älteren Herrn genüsslich bereicherte. Der Half Drow (Halb-Drow) wollte den Taschendieb stellen. Seine Aktion schlug jedoch fehl, da er einer älteren Frau ungeschickt auf den Fuß trat. Diese schrie hysterisch auf und wedelte wild mit ihrem Gehstock umher.

Unruhe machte sich breit, gefolgt von wilden Beschimpfungen und gegenseitigen Beschuldigungen unter den Einwohnern auf der Straße. Ildan schaffte es gerade noch, unbemerkt in der Menge zu verschwinden. Der Taschendieb war jedoch nicht mehr zu finden und auch seine Gefährten hatte der Half Drow (Halb-Drow) aus den Augen verloren.

Besuch im Chauntea-Tempel

Arnegast und Kalisto hatten die Aktion von Ildan beobachtet, aber wurden von der Menge auf der Straße mitgedrückt. Deshalb hatten sie keine Möglichkeit, auf ihn zu warten. Der Aasimar (Aasimar) und der Half-Elf (Halb-Elf) machten sich auf in Richtung Chauntea-Tempel. Dort trafen sie auf Raikanda Silberstich (Cleric/Klerikerin).

Ihre warme, wohlklingende Stimme sowie ihre ganze Art verzauberte Arnegast und Kalisto. Sie lud die beiden auf eine Tasse Tej ein. Dabei führten sie eine kurze Konversation. Unter anderem erfuhren sie von einem Ort namens Port Nyanzaru (Nyanzaruhafen), aus dem der sogenannte Tej stammte. Raikanda Silberstich war neugierig und fragte die Charaktere förmlich aus. Und Arnegast und Kalisto erzählten fleißig von ihrem Abenteuer in Gnollenmund und was sie sonst noch so erlebt hatten.

Abstecher in die Hintergasse

Wieder aus dem Chauntea-Tempel, trafen die Arnegast und Kalisto auf Ildan. Die Gruppe war wieder vereint und gemeinsam machten sie sich zu einem Ort, der als „Hintergasse“ bezeichnet wurde. Dort fand Kalisto endlich, wonach er suchte: einen Ort zum Verwöhnen. Er zahlte einen fürstlichen Preis, um sich für vier Stunden verwöhnen zu lassen. Arnegast zog es vor, den Ort wieder zu verlassen, und ging zurück zum Gasthaus „Henkersmahlzeit“. Auch für Ildan war die „Hintergasse“ kein Traumort. Er schaute sich ein wenig in Baldur’s Gate (Baldur’s Tor) um.

Ein Fluch grassiert

Unterwegs schnappten Arnegast und Ildan etwas von einem Todesfluch auf, der seit ein paar Tagen sein Unwesen trieb und bestimmten Personen die Lebenskraft auszehrte. Nach einer Unterhaltung mit einer anderen Abenteurergruppe, erfuhr Arnegast, dass scheinbar Personen vom Todesfluch betroffen sind, die einst wiederbelebt worden sind. Die Betroffenen sollen mit jedem Tag schwächer werden. Auch Kalisto erhielt während seiner Verwöhnung von seiner charmanten Kurtisane über den Todesfluch.

Im Gasthaus „Henkersmahlzeit“

Gegen Abend waren die Charaktere wieder zusammen und gönnten sich etwas zu essen und zu trinken im Gasthaus. Dabei wurden alle Informationen, die jeder von ihnen während des Tages aufgeschnappt hatte, zusammengetragen. Das Thema über den Todesfluch dominierte das Gespräch. Alle wollten mehr darüber erfahren. Deshalb schlug Arnegast vor, am nächsten Tag Raikanda Silberstich (Cleric/Klerikerin) im Chauntea-Tempel zu besuchen und sie danach zu fragen. Dieser Vorschlag stieß auf große Zustimmung. Danach legten sich alle zur Ruhe.

Eine Einladung von Syndra Silvane

Am nächsten Morgen wurden die Charaktere im Schankraum des Gasthauses von einem jungen, nervös wirkenden Mann angesprochen. Dieser übergab ihnen mündlich eine Einladung von Syndra Silvane. Ildan war der Name ein Begriff. Zumindest hatte er schon einmal von einer Abenteurerin gehört, die genauso hieß. Der junge Mann, der offensichtlich ein Bote war, bestätigte die Ildan’s Vermutung. Er war hocherfreut, als die Charaktere der Einladung zustimmten. Zur zwölften Stunde sollten sie beim Anwesen von Syndra Silvane eintreffen. Um Unstimmigkeiten zu vermeiden, überreichte der Bote den Charakteren eine Karte, auf der der Weg eingezeichnet war.

Der Auftrag

Die noch verbliebende Zeit nutzten die Charaktere, um Vorbereitungen für das Treffen zu treffen. Pünktlich zur zwölften Stunde waren sie beim Anwesen und trafen auf Syndra Silvane. Die einst so stolze Magierin war nur noch ein Schatten ihrer selbst. Leise und mit krächzender Stimme führte sie die Konversation mit den Charakteren. Sie erzählte ihnen von dem Todesfluch und dass er ihr die Lebenskraft auszehren würde. Von Tag zu Tag wurde sie schwächer. Sie konnte nicht sagen, wie lange sie unter diesen Umständen zu leben hatte.

Ein nekromantisches Artefakt mit dem Namen „Seelenfänger“ war offenbar für den Todesfluch verantwortlich. Das hatten ihr zumindest Kontaktleute von den Harpern (Harfnern) erzählt. Irgendwo in Chult (Chult), einer Halbinsel im Südwesten Faerûns, soll sich das besagte Artefakt befinden. Syndra Silvane bat die Charaktere, den Seelenfänger zu suchen.

Diese nahmen den Auftrag an. Nachdem die letzten Formalitäten besprochen waren, machte die Auftraggeberin klar, dass es keine Zeit zu verlieren gab. Als die Charaktere alles beisammen hatten, was sie für das bevorstehende Abenteuer benötigten, ging es mit dem Zauber „Teleport“ (Teleportieren) zusammen mit Syndra Sylvane nach Port Nyanzaru (Nyanzaruhafen).

Ende

Und damit waren das Ende der Spielsitzung sowie der erste Meilenstein erreicht. Letzterer war besonders wichtig. Die Charaktere haben damit Level 3 erreicht. Frisch gestärkt und mit neuen Eigenschaften bestückt, werden sie so Port Nyanzaru (Nyanzaruhafen) das nächste Mal erreichen. Voraussichtlich spielen setzen wir am 1. August 2018 Tomb of Annihilation (Grabmal der Vernichtung) fort.

Weitere Informationen:

Titel: Grabmal der Vernichtung (Tomb of Annihilation), Art: Kampagne, Spielsystem: Dungeons & Dragons (5. Edition), Verlag: Wizards of the Coast (Englisch), Gale Force Nine, Ulisses Spiele (Deutsch), Erhältlich: Grabmal der Vernichtung (Buch) | Tomb of Annihilation (Buch) | Tomb of Annihilation Dice Set (Würfel) | D&D5 Player’s Handbuch – Spielerhandbuch (Buch) | D&D5 Dungeon Master’s Guide – Spielleiterhandbuch (Buch) | D&D5 Monster Manual – Monsterhandbuch (Buch)


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SteamTinkerer

Über SteamTinkerer

Ich bin schon seit vielen Jahren dem fantastischen Hobby der Pen & Paper - Rollenspiele verfallen. Egal ob als Spielleiter oder als Spieler. Pen & Paper - Rollenspiele geben mir die Möglichkeit, unsere reale Welt für einen kurzen Moment zu verlassen und der Kreativität freien Laufen zu geben. In der ganzen Zeit waren MIDGARD, Dungeons & Dragons (D&D) sowie Call of Cthulhu meine treuesten Begleiter gewesen. Die genannten Pen & Paper - Rollenspielsysteme spiele ich heute noch. Dazu kommen weitere Spielsysteme, wie Das Schwarze Auge (DSA) und Splittermond. Seit 2015 blogge über dieses fantastische Hobby.
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Ein Kommentar

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