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Das Schwarze Auge: Abenteuer aus „Verräter & Geächtete“ beendet

Lesezeit: 6 Minuten

Abenteuer der Das Schwarze Auge – Anthologie erfolgreich abgeschlossen.

Es ist noch gar nicht so lange her, als ich darüber schrieb, Teil einer neuen Das Schwarze Auge – Spielrunde zu sein. Bereits am 9. Februar 2020 traf sich die gesamte Gruppe wieder, um das begonnene Abenteuer, „Himmelsfeuer“ aus der Abenteuer-Anthologie „Verräter & Geächtete“, weiterzuspielen. Und siehe da, unsere Held*innen konnten dieses erfolgreich abschließen.

Das Schwarze Auge

Unsere Das Schwarze Auge – Spielrunde besteht erst seit wenigen Wochen und somit sind unsere Held*innen, die während der ersten Spielsitzung in Aventurien zusammengefunden und Havena erreicht hatten, auch nicht älter. Verschafften sie sich das letzte Mal einen Überblick über die Stadt und besuchten unter anderem das örtliche Wachsfigurenkabinett, begann in der zweiten Spielsitzung das eigentliche Abenteuer.

Achtung, Spoilerwarnung!

Dieser Artikel handelt von dem Abenteuer, „Himmelsfeuer“, das Teil der Abenteuer-Anthologie „Verräter & Geächtete“* (PDF)* ist. Es ist deshalb nicht auszuschließen, dass an manchen Stellen gespoilert wird. Wer das genannte Abenteuer noch spielen möchte, sollte sich genauestens überlegen, ob das Lesen des Artikels wirklich sinnvoll ist.

Ein Besuch in der Taverne

In den Abendstunden suchten die Held*innen eine Taverne auf. Ihr Weg führte sie in die „Schatzinsel“, die sich in dem Stadtteil Feldmark befand. In dem Etablissement herrschte Hochbetrieb und die Held*innen hatten Glück, den noch letzten freien Tisch zu ergattern. Dann ließen sie es sich gut gehen und der bornländische Ritter, Jaro Zawadczek von Quelldunkel, zeigte sich von seiner spendablen Seite. Eine Runde nach der anderen gab dieser für seine Gefährt*innen aus.

Es war eine tolle Zeit, die durchaus noch besser, hätte werden können. Denn gerade, als die Held*innen einen gewissen Pegel erreicht hatten und in Feierlaune kamen, begann die Erde zu beben. Einen Augenblick später erleuchtete plötzlich der abendliche Himmel hell. Blaues Licht durchbrach die Wolkendecke über Havena und ein bläulich-grüner Feuerball stürzte vom Himmel herab. Panik brach aus. In der Taverne sowie auf den Straßen. Doch die Held*innen bewahrten einen kühlen Kopf und brachten die Leute, soweit es ging in Sicherheit.

Das Schlimmste blieb, den Zwölfen sei Dank, aus. Statt auf Havena herabzustürzen, rauschte der Feuerball an die Stadt vorbei und ging irgendwo in der Muhrsape nieder. Die Held*innen hatten alle Hände voll zu tun, als eine Efferd-Geweihte zielgerichtet auf sie zu kam. Sie stellte sich mit Theria von Winhall vor und bat die Held*innen darum, ihr bei der Suche nach dem Feuerball, der ein Gwen Petryl war, zu helfen. Die Held*innen fackelten nicht lange und sagten der Efferd-Geweihten ihre Unterstützung zu.

Gwen Petryl – Was ist das?

Ein Stein, der grünblau leuchtet, selten gar orange, und auch „Efferdfeuer“ oder „Leuchtstein“ genannt wird. Gwen Petryl sind Bruchstücke der Zitadelle „Alveran“. Während der Gigantenkriege wurde diese zerstört. Weitere Informationen gibt es im Wiki Aventurica.

Auf der Suche nach dem Gwen Petryl

Der Weg der Gruppe, bestehend aus den Held*innen und Theria von Winhall und ihren zwei Gefährt*innen, führte raus aus Havena und direkt in die Muhrsape, das sumpfige Delta des Großen Flusses. Irgendwo hier war laut Theria von Winhall der Gwen Petryl hinabgestürzt. Das Vorankommen gestaltete sich alles andere als einfach. Hin und wieder verloren die Held*innen die Orientierung, gerieten ins Stolpern oder verstrickten sich in Diskussionen. Doch langsam stolperte sich die Gruppe in Richtung Ziel, dann aber stellte sich ihnen eine schwarze Gestalt, die ungefähr so groß wie ein Ochse war sowie einen Echsenschwanz und spitze Zähne besaß, in den Weg. Ein Grubenwurm, dessen Gestank bestialisch war!

Dieser griff die Gruppe an. Den gezielten Hieben der Held*innen hatte der Grubenwurm jedoch nichts entgegenzusetzen und mit letzter Kraft schaffte er es, im Schutze der Dunkelheit zu fliehen. Von einer Verfolgung sahen die Held*innen ab, denn Theria von Winhall machte unmissverständlich klar, dass der Gwen Petryl schnellstmöglich gefunden und zum Efferd-Tempel gebracht werden sollte. Andernfalls würden andere Schatzsuchende ihn aufspüren und womöglich veräußern. Also zog die Gruppe weiter.

Ein Hinterhalt

Nachdem die Gruppe ungefähr sechs Stunden durch die Muhrsape stolperte, kam sie endlich an die Absturzstelle des Gwen Petryl. In einem kleinen Krater lag er, ein blaugrün leuchtender Stein mit einem Durchmesser von rund einem Meter. Allerdings war der Gwen Petryl mit seinen, um die 200 kg nicht einfach so fortzubewegen. Also musste eine Transportmöglichkeit geschaffen werden. Die Held*innen suchten Holz zusammen und bauten eine Art Trage.

Alle Beteiligten waren in ihre Arbeit vertieft, als plötzlich Swanhild, eine thorwalsche Magierin, vor Schmerzen aufschrie. Die Efferd-Geweihte, Theria von Winhall, hatte die Magierin mit einer brennenden Flüssigkeit übergossen. Die beiden Mitstreiter*innen der Efferd-Geweihten griffen die Held*innen sofort an. Ein Hinterhalt! Die vermeintliche Efferd-Geweihte war gar keine Geweihte, sondern eine Hochstaplerin mit ihren beiden Kompliz*innen. Es kam zu einem Kampf um Leben und Tod. Obwohl die Held*innen nicht gerade wenig Treffer einstecken mussten, und einige von ihnen kurz davor waren, das Bewusstsein zu verlieren, siegte der Überlebenswille. Der Kampf ging zu Gunsten der Held*innen aus.

Während die beiden Kompliz*innen flohen, hatte Theria von Winhall weniger Glück und war im Kampf tödlich verletzt worden. Die anschließende Untersuchung ergab, dass die vermeintliche Efferd-Geweihte keine Geweihte des Namenlosen war. Für die Held*innen gab es keine Zeit zu verlieren, sie begruben die Hochstaplerin und transportierten den Gwen Petryl mit der frisch konstruierten Trage durch die Muhrsape zurück nach Havena.

Und am Ende siegt die Vernunft

Auf dem Rückweg kam es zwischen dem Horasier, Bran, und dem bornländischen Ritter, Jaro Zawadczek von Quelldunkel, zu einer hitzigen Diskussion. Der Horasier wollte den Gwen Petryl lieber veräußern, zumindest einen Teil davon, während der Ritter ganz klar dafür war, den Stein zum Efferd-Tempel zu bringen und dort eine Belohnung einzufordern. Schließlich überzeugten die Argumente des Ritters die anderen beiden Held*innen, Swanhild und Nirka, und die Gruppe brachte den Gwen Petryl zum Efferd-Tempel.

Die Reise nach Havena verlief ohne weitere Komplikationen. Beim Efferd-Tempel angekommen, nahm sich Graustein, Leiter des Efferd-Tempels, den Held*innen an. Für ihren Einsatz und ihrer Ehrlichkeit bekamen sie beachtliche 250 Dukaten pro Person.

Das Schwarze Auge – Es geht weiter

Auch wenn das Abenteuer, „Himmelsfeuer“ aus der Anthologie „Verräter & Geächtete“, beendet werden konnte, war es nicht das letzte. Bereits im März 2020 geht es weiter, dann treten die Held*innen, Swanhild, Nirka, Bran und Jaro, das nächste Abenteuer an. Welches das sein wird, wollte der Spielleiter vorab nicht verraten. Also lassen wir uns überraschen.

Zum Abschluss sei jedenfalls so viel gesagt: Es hat einfach Spaß gemacht! Auch wenn mein Held, Jaro Zawadczek von Quelldunkel, zwischenzeitlich eine Pechsträhne beim Würfeln hatte. Ganze 12-mal hatte er im Kampf nicht getroffen. Aber letztendlich ging alles gut.

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PS: Weitere Artikel zu Das Schwarze Auge findest du hier.

Das Schwarze Auge: Abenteuer aus „Verräter & Geächtete“ beendet (eingesprochen von SteamTinkerer)

Weitere Informationen:

Abenteuer: Himmelsfeuer (Verräter & Geächtete), Art: Abenteuer-Anthologie, Autor*innen: Nicolai Hoch, Marie Mönkemeyer, Alex Spohr, Verlag: Ulisses Spiele, Erhältlich: hier* (Buch) | hier* (PDF)
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Lust, Das Schwarze Auge (5. Edition) zu spielen? Als Spielleitung benötigst du lediglich das Grundregelwerk* sowie das „Aventurischer Almanach“*. Wenn du ein Abenteuer in Havena leiten möchtest, bietet sich zudem das Quellenbuch. „Havena – Versunkene Geheimnisse“*, an. Die genannten Bücher gibt es selbstverständlich auch als PDF (hier*, hier* und hier*).
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Das Schwarze Auge, Aventurien, Dere, Myranor, Riesland, Tharun und Uthuria sind eingetragene Marken der Significant GbR. Alle Rechte von Ulisses Spiele GmbH vorbehalten.
SteamTinkerer

Über SteamTinkerer

Ist seit 1993 dem fantastischen Hobby der Pen & Paper - Rollenspiel verfallen. Bloggt seit 2015 darüber und ist seit Anfang 2019 unter die Podcaster gegangen. Sein Herz schlägt für MIDGARD, Dungeon & Dragons, Das Schwarze Auge, Call of Cthulhu und Splittermond.
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3 Kommentare

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