So ganz nebenbei entdeckt, dass die „Video Games“ ihr Comeback gefeiert hat.
In den 1990er-Jahren waren Videospielmagazine ein fester Bestandteil von. Eines davon war die „Video Games“, die Anfang der 2000er-Jahre eingestellt wurde. Durch Zufall habe ich erfahren, dass jenes Magazin sein Comeback gefeiert hat. Wenn das kein Grund zum Feiern ist?

Ähnelt dem alten Logo: Das neue Logo der „Video Games“. © The Ziska Company UG (haftungsbeschränkt).
Könnt ihr euch noch an die Zeit erinnern, in der Videospielmagazine sowie Pen-&-Paper-Rollenspielmagazine ein fester Bestandteil waren? Ich mich schon! In den 1990er-Jahren las ich eine Vielzahl verschiedener solcher Magazine und ein regelmäßiger Besuch des örtlichen Kiosks gehörte für mich zur Routine. Eines meiner Lieblingsmagazine in Sachen Videospiele war die „Video Games“. Das Schöne daran war, dass sie plattformübergreifend berichtete. Und zu jener Zeit besaß sich nicht nur eine Konsole, sondern mehrere. Ein Magazin wie die „Video Games“ kam da genau gelegen.
Wie der Phönix aus der Asche: Die „Video Games“ ist wieder da!
Das Magazin erblickte 1991 das Licht der Welt. Ich selbst wurde erstmals um die 1993 oder 1994 darauf aufmerksam. Bereits nach dem Lesen meiner ersten gekauften Ausgabe war mir klar, dass die „Video Games“ eines der Magazine sein würde, die ich regelmäßig kaufen wollte. Mir gefiel die Art der Tests, die Aufmachung sowie die plattformübergreifende Videospielberichterstattung.
Interessante Links:
Jede einzelne Ausgabe war für mich etwas ganz Besonderes. 2001 fand die „Video Games“ ihr Ende und wurde eingestellt. Leider. Ich fand das total traurig, aber es gab Alternativen, denen ich fortan meine Aufmerksamkeit schenkte. Irgendwann kam jedoch auch mir der Zeitpunkt, dass ich das Interesse an Magazinen verlor und ich mir meine Informationen aus dem Internet besorgte. Dennoch kaufte ich hin und wieder Ausgaben einiger Magazine.
Ein Post, der mich auf die neue „Video Games“ aufmerksam machte.
In den vergangenen Jahren ist mein Interesse an Videospielmagazinen wieder gewachsen. Gerade jene, die sich mit dem Thema „Retro Games“ verschrieben haben. Aber an meinen Zeitschriftenkonsum, wie er in den 1990er-Jahren war, reicht das lange nicht mehr heran. Doch es ist schön, dass es die Magazine gibt und sogar neue erscheinen.
Dass ich mitunter auf Instagram (Link) unterwegs bin und dort eifrig Content zu Pen-&-Paper-Rollenspielen – vornehmlich zu DAS SCHWARZE AUGE und MIDGARD – poste, dürfte kein Geheimnis sein. Die besagte Plattform war es, die mir plötzlich einen Post von einem Account namens „dievideogames“ (Link) in den Feed spülte. Ich musste zweimal schauen, ob ich mich nicht irrte: Offenbar ist die „Video Games“ – also jenes Magazin, welches bis zu dessen Einstellung zu meinen Lieblingsmagazinen gehörte – wieder da!
Neben dem vorgenannten Instagram-Account gibt es eine Webseite (Link), auf der bereits die ersten Artikel zu finden sind. Das Logo ist leicht optimiert, ähnelt aber dem des einstigen Videospielmagazins. Der Betreiber hinter dem Ganzen ist die The Ziska Company UG, dies offenbart zumindest ein Blick in das Impressum der Webseite. Außerdem bin ich über einen Artikel (Link) von Games Wirtschaft, in dem der Name des Unternehmens im Zusammenhang mit der „Video Games“ genannt wird.
Einfach zu schön!
Die letzten Zeilen dieses Artikels verfasse ich mit einem Lächeln im Gesicht. Mit der „Video Games“ verbinde ich viel und umso größer ist bei mir die Freude, künftig wieder mehr von dem Videospielmagazin lesen zu dürfen. Auch wenn es wohl erst einmal „nur“ bei der Webseite bleiben wird. Wenn es dennoch irgendwann einmal eine Printausgabe geben sollte, dann würde ich das feiern.
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